Reisetipps für den Urlaub oder ein paar freie Tage zu zweit in Bayern

14. Januar 2013

Nemluvìm cesky. Oder doch?

Sie planen einen Urlaubsaufenthalt im südlichen Bayerischen Wald – und liebäugeln bei dieser Gelegenheit mit einem Abstecher ins nahe Tschechien? Gute Idee. Neben dem Adalbert-Stifter-Geburtsort Horni Plana (Oberplan) und dem Lipno See lockt vor allem das überaus reizvolle Weltkulturerbe-Städtchen Cesky Krumlov (Böhmisch Krumau). Verständigungsprobleme erwarten Sie nicht. Denn natürlich werden Sie auch mit stabilem Schul-Englisch ganz ordentlich über die Runden kommen – abgesehen davon, dass viele Tschechen mit der deutschen Sprache gut vertraut sind. Und doch können einige Vokabeln in der Landessprache nicht schaden. Man weiß ja nie …

Wussten Sie schon, dass sich Tschechen grundsätzlich mit „ahoi“ begrüßen – und übrigens auch verabschieden? Eigentlich verblüffend, denn Böhmen war nie eine Seefahrer-Nation und hatte – abgesehen von der Zeit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie und ihrer in Triest beheimateten Flotte – nie eine räumliche Verbindung zum Meer.

Wer also im lupenreinen Tschechisch mit ahoj grüßt, erweist sich als besonders aufgeschlossener Urlaubsgast. Doch auf weltreisewortschatz.de/tschechisch/ sind durchaus noch mehr praktische Redewendungen zu finden. „Danke“, „bitte“ und oder die Zahlen von eins bis drei zum Beispiel. Oder auch zwei Wörter, die einem helfen, lakonisch mitzuteilen, dass man gar kein Tschechisch spricht. „Nemluvím česky.“ (= ich spreche kein Tschechisch“) heißt das dann.

Zugegeben: Tschechisch ist für unsere Zungen nicht ganz einfach auszusprechen. Böhmische Dörfer eben, die sich einzuprägen nicht ganz leicht fällt. Aber mit ein bisschen Übung bleibt ja doch das eine oder andere hängen.  „Dobrý den“, „guten Tag“ spricht sich übrigens: „dobrii dänn“. „děkuju“, „danke“, „djekuju“.

 

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