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20. Mai 2013

Millefolia: Gesundes & Leckeres von Wald und Wiese.

Gegen jedes Unheil ist ein Kraut gewachsen, heißt es. Und Ellen Huber kennt sie alle: Kräuter, die dabei helfen zu entschlacken, zu entgiften oder zu regenerieren. Kräuter, die den Darm auf Vordermann bringen. Und natürlich auch solche, die „einfach nur“ pflegen. Mit ihrer Heilpflanzenschule in Hohenau bei Freyung vereint die Diplom-Biologin und Heilpraktikerin das Wissen der Arzneimittel-Forschung mit dem der traditionellen Heilkräuterkunde. Zum Beispiel auf  Kräuterwanderungen, auf denen der Teilnehmer viel Praktisches erfährt.

Wie können Pflanzen das Immunsystem stärken? Und welches Kraut hilft, wenn eine Krankheit bereits vom Körper Besitz ergriffen hat? In früheren Jahrhunderten galt die heilende und präventive Wirkung von Pflanzen als gesicherter Schatz der Volksmedizin. Dann geriet dieses Wissen in Vergessenheit. Bis ein neu erwachendes Naturbewusstsein viele Menschen darin bestärkte, sich wieder auf die gesundheitsfördernde Kraft aus der Botanik zu besinnen.

So erging es auch Ellen Huber. Eigentlich hatte sie Verhaltensforschung studieren wollen; doch dann entschied sich die gebürtige Allgäuerin für die Biologie – mit Schwerpunkt „ökologische Botanik“. Seither widmete sie sich ökologisch-botanischen Forschungsprojekten und erwarb sich fundierte Kenntnisse in der Anwendung von Pflanzen für die Therapie. Ellen Huber unterrichtete an einer weiterführenden Schule und ließ sich zur Blütenberaterin und Aromatherapeutin ausbilden. Heute weiß sie um die Wirkung ätherischer Öle und betreibt mit Erfolg Phytoherapie.

Bei all dem war es nur eine Frage der Zeit, bis Ellen Huber sich entschloss, eine eigene Heilpflanzenschule zu gründen. „Millefolia“ hat sie ihr Angebot getauft, das inzwischen auch ide Cranio-Sacral- sowie die Dorn-Breuss-Wirbelsäulen-Therapie umfasst. In ihren Praxisseminaren zeigt sie, wie sich Pflanzenpräparate herstellen und anwenden lassen. Auf Wanderungen gibt die Botanik-Expertin Einblick in wetterkundliche Geheimnisse der Natur – zum Beispiel darüber, was es bedeutet, wenn die Ebereschen reiche Früchte tragen. Dann nämlich kündigt sich ein strenger Winter an.

Gerne öffnet Ellen Huber ihren Mitwanderern die Augen für manche Köstlichkeit am Wegesrand, die sich für eine delikate Wildkräuterküche empfiehlt. Wussten Sie zum Beispiel, dass die gelb-weißen Blüten der Wiesen-Margerite nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch hervorragend schmecken? In Butter knusprig angebraten, lassen sie sich unter anderem gut mit Fisch kombinieren.

Interessiert? Unter heilpflanzenschule-millefolia.de finden sich aktuelle Veranstaltungsangebote.

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