Reisetipps für den Urlaub oder ein paar freie Tage zu zweit in Bayern

27. April 2012

Für Wanderer, Radler und E-Biker: Ein „Schmuggler“-Tag an der Donau.

„Ein Weg für den kreativen Wanderer“ – so bezeichnet TV-Moderator und bekennender Wander-Fan Manuel Andrack den Donausteig. Wie wahr! Allein die Vielfalt der Strecke entlang der bayerisch-oberösterreichischen Donau verblüfft. 450 Kilometer weit lässt sich laufen – von der Dreiflüssestadt Passau bis nach Grein im Unteren Mühlviertel. Wenn Sie wollen, können Sie im Rahmen Ihres Urlaubs im südlichen Bayerischen Wald ja die eine oder andere Donaurunde drehen. 41 davon hat der Donausteig im Angebot; 52 Donausteig-Wirte bieten Gelegenheit zur Stärkung. Und wer sich die idyllische Donaulandschaft lieber vom Fahrrad aus ansieht, hat am Donau-Radwanderweg die Wahl – zwischen Normalo-Rad und E-Bike.

Donaublick von der Ebenstein-Kapelle

Von Passau kommend windet sich der blaue Strom zunächst durch die bewaldeten Höhenrücken des Oberen Donautals. Höhepunkt dieser Wegstrecke ist die Schlögener Schlinge. Hier – am harten Schlögener Gestein – hat sich der Fluss in Jahrmillionen tief in die Landschaft gearbeitet. Gleich zweifach musste er dazu seine Richtung ändern – ein Glück für den Wanderer von heute, der dieses Naturschauspiel von erhöhter Warte aus bewundern darf. Übrigens: Bereits auf Höhe Engelhartszell erwartet den Wanderer ein wunderbarer Donaublick. Hierher gelangen Sie zum Beispiel, wenn Sie vom „Schmugglerhof Irgmeier“ in Linden (Deutschland) über österreichisches Gebiet zurück nach Jochenstein (Bayern) wandern. Auf dieser Tour queren Sie den kleinen Dantlbach, der seit ehedem die Landesgrenze markiert. Noch ein Tipp: Für 5 Euro können Sie im „Schmugglerhof Irgmeier“ den sogenannten „Schmuggler-Passport“ erwerben, der an die alten Schmugglerpfade im deutsch-österreichischen Grenzgebiet erinnert.

Den inneren (und äußeren) Akku aufladen kann mittlerweile auch bestens, wer mit dem E-Bike auf Donauradwandertour geht. Ladestationen finden sich sowohl auf deutscher als auch auf österreichischer Seite, so zum Beispiel am „Hotel zum Kirchenwirt“ in Kellberg (Bayern) oder am „Gasthaus Klaffenböck/Tankstelle“ in Vichtenstein und am „Hotel Goldenes Schiff“ in Engelhartszell (Oberösterreich).

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