Reisetipps für den Urlaub oder ein paar freie Tage zu zweit in Bayern

21. Januar 2011

Die Kräuterey: Naturkost nach alten Rezepten.

Öko – bio – regio: Dieses Trio liegt voll im Trend, und das umso mehr, wenn die Rohstoffe gleich vor der Haustür gedeihen. Auch als Urlauber muss man auf das gute Gefühl natürlicher Qualität nicht verzichten. Schon gar nicht, wenn die Wahl des Ferienziels auf den Bayerischen Wald fällt. Die Kräuterey im Freiluftmuseum Finsterau steht exemplarisch für Gutes & Gesundes zum Verschenken und selbst Genießen.

Was bei Monika Kreutzer in der Kräuterey über den Ladentisch wandert, hat keinen langen Produktionsweg hinter sich. Angebaut bzw. aufgelesen wird gleich „ums Eck“, im eigenen Kräutergarten und auf heimischen Wiesen. Die feil gebotenen Fruchtaufstriche, Salatöle und -essige, Schnäpse, Liköre und Sirupe, Honig, Tees, aber auch die Pasteten und Kosmetika gehen auf Rohstoffe zurück, die in nächster Umgebung gewonnen werden. Die Kräuterey versteht sich als „kleiner Betrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, heimische Wild- und Heilkräuter sowie Wildfrüchte zu neuen und schmackhaften Produkten zu verarbeiten“. Dass hier schonend und ohne Einsatz chemischer Keulen verarbeitet wird, versteht sich von selbst.
Wie wäre es zum Beispiel mit Balsam zum Selbermachen (aus Kräuterölen und Bienenwachs) oder mit Minzezucker zum Aromatisieren von Gebäck und Getränken? Das 40-Gramm-Glas kostet 3,50 Euro.

Noch ein Tipp: Alljährlich zwischen Mai und September veranstaltet die Kräuterey ein- bis anderthalb-stündige Wanderungen rund ums Thema „Kräuter“. Im Blickpunkt der kleinen Entdeckungstouren stehen die besonderen Eigenschaften sowie die Verwendung der kleinen Naturwunder.

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