Reisetipps für den Urlaub oder ein paar freie Tage zu zweit in Bayern

13. August 2009

Katharina Böhm: „Die Gegend war wirklich wunderschön.“

Sie zählt zur ersten Garde des aktuellen deutschen Films: Katharina Böhm, Tochter des Schauspieler-Ehepaares Barbara Kwiatkowska-Lass und Karlheinz Böhm, ist am 7. September (20.15 Uhr) im ZDF-Thriller „Bis an die Grenze“ zu sehen, der im Bayerischen Wald spielt. Der dm-Kundenzeitschrift „alverde“ stand die 44-jährige Schweizerin in diesem Zusammenhang Rede und Antwort. Ein Auszug …

>>> Sie sind in Lugano geboren, in einem kleinen Ort bei München aufgewachsen und durch die Dreharbeiten an vielen wechselnden Orten unterwegs. Wie wichtig ist Ihnen Heimat?

Katharina Böhm: Sehr, sehr wichtig! Ich brauche unbedingt meine Wurzeln. Mein Vater ist eher ein Nomade, aber meine Mutter kommt aus einer Bauernfamilie, vielleicht habe ich das von ihr.

>>> Könnten Sie sich auch vorstellen, in einer Stadt wie München zu leben?

Katharina Böhm: Nein, auf keinen Fall. Ich habe fünf Jahre in Wien gewohnt. Das ist nichts für mich. Es gibt zu viel Stein und zu wenig Grün, es ist zu laut, zu hektisch, und zu viele Menschen sind auf einem Fleck.

>>> Der größte Teil des aktuellen Films spielt im Bayerischen Wald, also Natur pur: Das hat Ihnen dann sicher gefallen?

Katharina Böhm: Es war beeindruckend. Ich hatte nicht gewusst, dass wir in Deutschland einen so unberührten Urwald haben, diesen unglaublichen Baumriesen mit einem Durchmesser von zweit Metern … Ich bin ja sowieso eine richtige Landpomeranze, aber von dort wieder wegzugehen, um zwischendurch auch ein paar Tage in Berlin zu drehen – das war fürchterlich. Die Gegend war wirklich wunderschön; ganz sicher werde ich noch einmal dorthin fahren – dann aber gemeinsam mit Sam (Anm.: Sam ist der Sohn von Katharina Böhm).

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