Ausflugstipps für Ihren Urlaub in Bayern:
Ziele in Reichweite

Passau – am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz gelegen – blickt auf eine 2000-jährige Historie zurück. Als Römerlager “Castra Batavia” gegründet, ist Passau heute Bischofssitz, Europastadt, Festspielstadt, Universitätsstadt, Barockstadt, Kulturstadt – sowie Wirtschafts- und Kulturmittelpunkt im östlichen Niederbayern. Als touristische Hauptattraktion gilt die mit 17.774 Pfeifen und 233 Registern größte Kirchenorgel der Welt. Besonders wichtig: Aus seiner ehemaligen Randlage ist Passau heute ins Zentrum der grenzüberschreitenden Urlaubsregion Niederbayern – Südböhmen – Oberösterreich gerückt.

Der Rachel (1.453 m) mit seiner Diensthütte genießt dank seines Sees bei Urlaubern besondere Beliebtheit. Er ist einer von drei Seen des Bayerischen Waldes und nur auf dem Fußweg zu erreichen. Wie der Große Arbersee wird das 3,7 Hektar große und bis zu 15 Metern tiefe Gewässer von einer steilen Seewand überragt. Wegen seines Mangels an Kalksalzen beherbergt der Rachelsee kaum Wassertiere oder Fische.

Der Lusen (1.373 m) zählt zu den Hauptanziehungspunkten im Nationalpark Bayerischer Wald. Die Gipfel waren während der Eiszeit vergletschert.
Durch die Gletscherauswirkungen entstanden kleine Bergseen wie z.B. der Rachelsee. Das Kerngebiet dieses grenzüberschreitenden Waldgebirges steht unter Naturschutz (Nationalpark Bayerischer Wald und Nationalpark Sumava/Böhmerwald).

Der Große Arber, der “König des Bayerischen Waldes”, ist mit 1.456 Metern der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges. Die Rißloch-Wasserfälle, verschiedene Moore, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden und der Urwald verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen markanten Charakter. Auch der waldfreie Arbergipfel selbst stellt eine Besonderheit dar – angesichts einer für die gesamte Region einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. So wurden weite Teile des Gebietes bereits vor rund 70 Jahren unter Schutz gestellt. Übrigens: Der Berg und die Waldungen bis nach Bayerisch Eisenstein befinden sich im Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern.

Straubing, die “heimliche Hauptstadt” Niederbayerns, ist Jahr für Jahr im August Schauplatz von Bayerns zweitgrößtem Volksfest, dem “Gäubodenfest”. Besonders sehenswert ist die Innenstadt mit ihren Barockbauten. Nächste Station auf dem Weg nach Freyung ist Deggendorf – eine junge, ansehnliche Hochschulstadt, in der 2014 die Bayerische Landesgartenschau stattfinden wird.

Ceský Krumlov (Böhm. Krumau) gilt als die “Die Perle Südböhmens”.
Ihr historischer Stadtkern wurde 1992 in die Liste des Kultur- und Naturerbes der UNESCO aufgenommen.

Freyungs Partnerstadt Vimperk (Winterberg), rund 8.200 Einwohner groß, liegt im Tal des Flüßchens Volynka im Böhmerwald, 20 km von der deutschen Grenze entfernt. Die Geschichte des Ortes am Goldenen Steig reicht bis ins Jahr 1263 zurück.

Der Lipno-Stausee, 725 m ü.d.M. gelegen und bei fast 5.000 ha Ausdehnung rund 44 km lang, lockt insbesondere Liebhaber des Wasser- und Angelsports an.

Oder wie wär’s mit einem Abstecher nach Oberösterreich?

Schärding, bis 1779 bayerisch, gilt als Österreichs schönste Barockstadt. Prunkstück ist die barocke Silberzeile im Zentrum. Giebel an Giebel reihen sich hier alte Patrizierhäuser zu einem Ensemble, das in dieser Farbenvielfalt seinesgleichen sucht.

 
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